10 Fakten
zum Thema Rauchen.

Rund um das Thema Rauchen kursieren viele unterschiedliche Meinungen und oft auch falsche Fakten, die munter weiterverbreitet werden. Wir haben die für uns zehn wichtigsten Fakten rausgesucht und diese wissenschaftlich belegt:

Fakt #1

In Österreich sterben jedes Jahr 14.000 Menschen
an den Folgen des Tabakkonsums. Nichtraucher_innenschutz, wie
eine rauchfreie Gastronomie, ist eines der effektivsten Maßnahmen zur Prävention der Folgen des Tabakkonsums.

Quelle: https://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Drogen_Sucht/Tabak_Nichtrauchen/Massnahmen_zum_NichtraucherInnenschutz

Fakt #2

Die jährlichen Todesfälle in Österreich: 856 durch Passivrauchen zu Hause und 173 durch Passivrauchen am Arbeitsplatz. Mit 1.029 Todesfällen pro Jahr übertrifft das Passivrauchen die Zahl an Verkehrstoten pro Jahr deutlich!

Quelle: Cancer Research UK, der European Respiratory Society, des Institut National du Cancer und des European Heart Network

Fakt #3

Passivrauchen in Innenräumen betrifft besonders jüngere Generationen. Von den 15- bis unter 30-jährigen waren 2014  20,3% täglich bis zu einer Stunde und 21,6% über einer Stunde täglich Passivrauch in Innenräumen ausgesetzt.

Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Gesundheitsbefragung 2014. Bevölkerung in Privathaushalten im Alter von 15 und mehr Jahren. – Hochgerechnete Zahlen. Erstellt am 29.10.2015. Link zur Statistik.

Fakt #4

In Österreich war etwa ein Fünftel der nicht täglich rauchenden Bevölkerung Passiv-Rauchen in Innenräumen ausgesetzt. Frauen waren weniger häufig betroffen als Männer (14% bzw. 25%). Die Belastung war bei der jungen Bevölkerung am größten, jede dritte 15- bis 29-jährige Person war in Innenräumen Passivrauch ausgesetzt (Männer: 36%, Frauen: 29%).

Quelle: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/gesundheitsdeterminanten/rauchen/index.html#index4

Fakt #5

Passivrauchen erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um etwa 20% und es verdoppelt das Risiko, an Asthma zu erkranken; das Schlaganfallrisiko erhöht sich durch Passivrauchen um 80%, das Risiko für eine koronare Herzkrankheit um 20%, für COPD(Bronchitis, Emphysem) um mehr als 30% und für ein niedriges Geburtsgewicht um 40%.

 

Quelle: https://www.ogp.at/passivrauchen-kostet-jaehrlich-in-oesterreich-mehr-als-1-000-menschenleben/

Fakt #6

Es gibt kein unbedenkliches Niveau der Belastung durch Passivrauch (Second Hand Smoke).

 

Quelle: Office of the Surgeon General (US) Atlanta: Department of Health and Human Services, Centers for Disease Control and Prevention, Coordinating Center for Health Promotion, National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion, Office on Smoking and Health; 2006. The health consequences of involuntary exposure to tobacco smoke: a report of the Surgeon General.

Fakt #7

Kindergartenkinder mit mindestens einem rauchenden Elternteil haben ein um 21% höheres Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln als die Kinder aus Nichtraucherfamilien

 

Quelle: Simonetti GD, Schwertz R, Klett M et al. (2011) Determinants of blood pressure in preschool children: the role of parental smoking. Circulation 123:292-298

Fakt #8

Welche Auswirkungen kann die Passivrauchbelastung auf Säuglinge und Kinder haben? Das Risiko des plötzlichen Kindstods ist bei passivrauchbelasteten Säuglingen mindestens doppelt so hoch, wie bei Säuglingen, die in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen. Auch die vorgeburtliche Tabakrauchbelastung ist hier miteinzurechnen. Kinder, die Tabakrauch ausgesetzt sind, leiden oft unter einer Beeinträchtigung des Lungenwachstums und der Lungenfunktion. Auch akute oder chronische Atemwegserkrankungen und Asthma, sowie Mittelohrentzündung und Meningitis treten häufiger auf. Oft ist es schwierig zu differenzieren, ob Schädigungen im Kindesalter auf das Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft oder die Passivrauchbelastung nach der Geburt zurückzuführen sind. Tatsache ist jedoch, dass Tabakrauch die Entwicklung, Gesundheit und Lebensqualität von Kindern erheblich beeinträchtigt.

 

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum 2010b

Fakt #9

Mit Ausnahme einer zu 100% rauchfreien Umgebung haben sich alle Ansätze, z.B. Lüftungsanlagen, Filteranlagen für die Luft und die Einrichtung von ausgewiesenen Raucherbereichen (ob mit getrennten Lüftungssystemen oder nicht) wiederholt als unwirksam erwiesen, und es gibt schlüssige wissenschaftliche und anderweitige Erkenntnisse, dass technische Ansätze nicht vor der Belastung durch Tabakrauch schützen.

 

Quelle: Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren durch Tabakrauch – Artikel 8 des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauches (Framework Convention on Tobacco Control). Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (2007)

Fakt #10

In Spanien hat sich die rauchfreie Gastronomie auch positiv auf ein rauchfreies Zuhause ausgewirkt. Von 55,6% auf 77,6 % der Haushalte.

 

Quelle: https://tobaccocontrol.bmj.com/content/26/5/557.long)

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